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Funktionelle - Ernährung

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Eine optimierte Ernährung bildet neben ausreichend Wasser, Licht, Sonne und Sauerstoff die Grundlage für eine hohe Lebensqualität und ein angenehmes menschliches Leben. Eine gesunde Ernährung ist aber auch ein wichtiger Eckpfeiler bei der Vermeidung von Krankheiten und bei einer erfolgreichen Behandlung aller Krankheiten. So verursacht falsche Ernährung Stoffwechselstörungen und Krankheiten und bis zu 30 % der Kosten im Gesundheitswesen von derzeit mehr als 50 Milliarden € pro Jahr!

Schon Hippokrates (460-377 v.Ch.) hat deshalb geschrieben: “Deine Nahrung soll Deine Medizin sein” “... der unterschiedliche Verlauf einer Krankheit von der Ernährungsweise abhängt ...”

Die klassische Ernährungsmedizin beschäftigt sich vor allem mit den Makronährstoffen Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten. Bei der funktionellen Ernährungsmedizin oder orthomolekularen Medizin handelt es sich um eine Richtung der wissenschaftlichen Medizin, die auch die kleinen Nährstoffe erforscht und betreut, zu denen vor allem Vitamine, Mineralien, Fettsäuren, Aminosäuren und sekundäre Pflanzenstoffe zählen. Diese sind vor allem für die Funktion des menschlichen Stoffwechsels unverzichtbar und werden nicht als „Brennstoffe“ genutzt.

Der Begriff „Orthomolekularmedizin“ stammt aus dem anglo-amerikanischen Sprachraum und ist wie folgt definiert: Orthomolekulare Medizin ist die Erhaltung guter Gesundheit und die Behandlung von Krankheiten durch Veränderung der Konzentration von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden und für die Gesundheit erforderlich sind.“

Wir verwenden heute aber vor allem den Begriff „funktionelle Ernährungsmedizin“. Er bringt deutlich zum Ausdruck, dass diese Medizin primär mit Substanzen aus der Nahrung arbeitet, die im Körper funktionelle Aufgaben übernehmen und dafür sorgen, dass der menschliche Stoffwechsel funktioniert und seine vielfältigen Aufgaben erfüllen kann.

Dies bedeutet, dass eine der wesentlichen Aufgaben des Orthomolekularmediziners darin besteht, die Zusammenhänge im menschlichen Stoffwechsel zu verstehen und sich um eine optimale Versorgung mit allen essentiellen Nährstoffen und um ein gesundes Darmmilieu zu kümmern, damit die Stoffe auch resorbiert werden können.

Der Einsatz der orthomolekularen Medizin lässt sich in mehrere Bereiche unterteilen.

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Zunächst beschäftigt sie sich in der Primärprävention damit, den menschlichen Stoffwechsel zu optimieren und Nährstoffdefizite zu vermeiden, indem sie eine individuell angepasste vollwertige und pflanzlich orientierte Ernährung propagiert, über die alle essentiellen Nährstoffe einschließlich aller für den Aufbau von Körperstrukturen und Stoffwechsel notwendigen Bausteine zugeführt werden sollten. Dazu beruft sie sich vor allem auf biochemisches Wissen über die Funktion des menschlichen Stoffwechsels. Damit die Effekte einer gesunden Ernährung voll zur Wirkung kommen, ist in dem Konzept der funktionellen Ernährungsmedizin die konsequente Vermittlung eines gesunden Lebensstils integriert.

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Des weiteren werden vom Orthomolekulartherapeuten bestehende Nährstoffdefizite und Nährstoffmangelerkrankungen diagnostiziert und mit höherdosierten oralen und parenteralen Arzneimitteln möglichst schnell beseitigt. Dieser Punkt schließt die klassischen Mikronährstoffmangelerkrankungen ein, wie beispielsweise Jod-, Eisen-, Zink-, Folsäure-, Vitamin B12- oder Vitamin D-Mangel, die vom gut ausgebildeten Orthomolekulartherapeuten professionell behandelt werden.

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Unter Bezugnahme auf die Punkte 1 und 2 verbessert die Orthomolekularmedizin die körperliche und psychische Leistungsfähigkeit und reduziert das Risiko für akute und chronische Erkrankungen.

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Ein weiterer zunehmend wichtig werdender Einsatzbereich ist die komplementäre Behandlung zahlreicher Krankheiten einzelnen mit höherdosierten Mikronährstoffen, wobei sich die Orthomolekularmedizin wie andere Bereiche der Medizin auf biochemische Daten und auf Studien möglichst hoher Qualität verlässt. Sie kann die positiven Effekte anderer Maßnahmen verstärken und deren Nebenwirkungsrisiko vermindern. Zu den Indikationen, die besonders gut auf die Orthomolekularmedizin ansprechen gehören beispielsweise Krebserkrankungen, metabolische Erkrankungen, Herz-Kreislauferkrankungen, Infektionen und neurodegenerative Erkrankungen.

Beispiele für Einsatzgebiete der orthomolekularen Medizin
Primärprävention
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Steuerung Genom/Epigenom (neu!)
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Oxidativer Stress/Entzündung (Vermeidung)
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Vitalität, Gesundheit
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Leistungsfähigkeit (“fit for job & life”)
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Immunsystem
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Energiehaushalt und Nervensystem (incl. neurogeriatrische Erkrankungen)
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Psychische Leistungsfähigkeit und Schlaf
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Körperstruktur (z.B. Falten, Cellulitis)
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Knochen und Gelenke
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Muskulatur und Bindegewebe
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Säure-Basenstatus
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Cardio-Vaskuläre Erkrankungen
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Sehkraft und Hörleistung
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Metabolische Erkrankungen
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Darm und Leber
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Krebserkrankungen
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Schilddrüsenstörungen
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Umwelterkrankungen
Sekundärprävention
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Oxidativer Stress/Entzündung (Reduktion)
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Alter (“Good-Aging”)
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Sportliche Leistungsfähigkeit
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Körperliche Anstrengungen
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Wachstumsphase
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Wechseljahre
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Geistige Belastungen
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Stress
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Falsche und restriktive Ernährungsformen
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Gewichtsabnahme
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Nikotin- und Alkoholmißbrauch
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Schadstoffbelastung (incl. Strahlung)
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Diagnostische und therapeutische Eingriffe (incl. Ästhetik)
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Infektanfälligkeit
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Fertilität
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Schwangerschaft
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Stillperiode
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Hormon-Einnahme
Therapie
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Mikronährstoffdefiziterkrankungen (z.B. Vitamin B12-, Folsäure, Eisen-, Jod-, Vitamin D-Mangel)
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Multifunktionskrankheiten (z.B. CFS, Fibromyalgie, SBS, MCS)
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Immunsystem (z.B. Immundefizite, Infektionskrankheiten)
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Onkologische Erkrankungen
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Psyche (z.B. Burnout, CFS, Depression, Autismus)
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Säure-Basen-Störungen
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Umwelterkrankungen (z.B. Strahlung, Wohnumgebung)
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Cardiovaskuläre Erkrankungen (z.B. Arteriosklerose, Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz)
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Metabolische und endokrinologische Erkrankungen (z.B. Diabetes, Schilddrüsenfunktionsstörungen)
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Orthopädie (z.B. Arthrosen, Entzündungen, Rheuma)
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Neurologie (z.B. Demenz, M. Parkinson, Multiple Sklerose)
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Folgekrankheiten von Nikotin- und Alkoholabusus
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Allergien und Nahrungsmittelunverträglichkeiten
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Übergewicht und Untergewicht („Mangelernährung“)
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Augenerkrankungen (z.B. AMD)
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Atemwegserkrankungen
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Magen-Darm-Trakt (incl. Leber, Pankreas)
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Regeneration und Rekonvaleszenz
Anmerkung:

Orthomolekularmedizin ist nicht der Einsatz von Nahrungsergänzungsmitteln. Nahrungsergänzungsmittel können aber wie auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung fordert, „als Ergänzung zur Nahrung“ unter dem oben angesprochenen Punkt 1 im Bereich der Optimierung des Stoffwechsels und zur Vermeidung von Defiziten genutzt werden, wenn beispielsweise

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die tatsächliche Ernährung nicht alle notwendigen Nährstoffe liefert (z.B. bei restriktiven Diäten oder bei westlicher Zivilisationskost)
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wenn die Aufnahme von Nährstoffen über den Darm infolge von Fehlfunktionen vermindert ist
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wenn der Bedarf an Mikronährstoffen erhöht ist (z.B. bei physischen und psychischen Belastungssituationen, bei chronischen Krankheiten oder in Schwangerschaft und Stillzeit)